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Schutzhütte am Teufelsberg gesegnet und eingeweiht

Zum Treffen, Unterstellen, Ausruhen, Niederlassen, Innehalten – die neue Schutzhütte am Stadelschwarzacher Teufelsberg bietet viele Möglichkeiten und ist vor allem eines, ein Ergebnis engagierter Dorfgemeinschaft. Der Blick vom Teufelsberg auf Stadelschwarzach herab ist immer ein Genuss. Gerade jetzt in der Frühling-/Frühsommerzeit, wenn alles schön grünt und blüht, genießt man einen herrlichen Ausblick von „oben herab ins Tal“. Seit einiger Zeit kann man diesen Ausblick noch mehr genießen beziehungsweise den Aufenthalt verlängern, dank einer neuen Schutzhütte. Mit einer Mai-Andacht, Gebeten, Singen, Blasmusik und Brotzeit wurde die Hütte nun offiziell gesegnet und eingeweiht. Zusammen mit der Stadt Prichsenstadt und den örtlichen Gemeinderäten hatte sich der Hauptinitiator, der Stadelschwarzacher Theaterverein, vor einigen Jahren der Planung und Realisierung dieser Hütte am höchsten Berg in der örtlichen Flur angenommen. Mit viel ehrenamtlicher Arbeit, finanziellem Einsatz des Theatervereins, aber auch Unterstützung der Behörden (Regionalbudget – Dorfschätze) konnte das Projekt gelingen und man ist jetzt in Stadelschwarzach froh und glücklich über diesen neuen charmanten Anlaufpunkt in der Flur. Am ersten Mai-Sonntag veranstaltete die Dorfgemeinschaft dort oben eine Mai-Andacht samt Segnung. Die beiden örtlichen Gottesdienstbeauftragten, Birgit Burger und Petra Gerlach, die den geistlichen Teil wunderschön gestalteten, hatten für die Segnung sogar eine fränkische Bibel dabei und zitierten daraus in schönstem, unterfränkischem Dialekt. So wurde die Segnung, die von der Blaskapelle Stadelschwarzach musikalisch umrahmt wurde, zu einem wirklich schönen Erlebnis. Im Anschluss an die Segnung ließen die vielen Besucher bei Blasmusik und Bratwurst den fast schon frühsommerlich lauen Abend ausklingen.

Artikel von Dominik Berthel